Median, Mittelwert oder gewichtetes Mittel?

Wenn es um den Vergleich von Portfolios von Projekten geht, etwa in Bezug auf ihre Produktivität, stellt sich immer die Frage, welches denn die geeignete Bezugsgröße dafür ist. „Der Mittelwert“ ist die wohl häufigste Antwort, wenn man jemand danach fragt. Aber ist das in diesem Fall auch richtige Kenngröße? Welche anderen sinnvollen Kenngrößen gibt es?

Um diese Fragen zu beantworten, habe ich in dieser EXCEL-Datei ein kleines Beispiel zusammengestellt. Es enthält die Functional Size und den Aufwand für eine Stichprobe von 55 Projekten.

Mittelwert – keine gute Wahl

Mit „Mittelwert“ ist praktisch immer der Mittelwert einer Gauss’schen Normalverteilung gemeint. Dieser bestimmt sich als Quotient aus der Summe der Werte dividiert durch ihre Anzahl. Wenn ich also für zwanzig Projekte die Produktivität gemessen habe (etwa in fp/pm), dann addiert man die einzelnen Werte auf und teilt die Summe durch 20 – das Ergebnis ist der Mittelwert.


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